Gastbeitrag von Kerstin Schmalz & Jeannine Müller
Mit viel Kreativität, Geduld und Begeisterung haben die Kinder der Bärengruppe, vom DRK-Kindergarten Bettenhausen, in den vergangenen Wochen ein besonderes Projekt umgesetzt.
Sie gestalteten einige Fachwerkhäuser ihres Heimatdorfes detailgetreu nach und präsentieren ihre Werke nun, in Form einer Ausstellung, an der Dorflinde in Bettenhausen.
Am vergangenen Freitag wurde das „Mini-Dorf“, unter den Augen interessierter Eltern und Einwohner von Bettenhausen, feierlich gelüftet und vorgestellt.
Zum Vorschein kamen z. B. Ons all Schul, die Kirche zum Heiligen Kreuz, der eigene Kindergarten durfte natürlich auch nicht fehlen.
Doch hinter dem Projekt steckt weit mehr als nur Bastelei. „Ziel war es, den Kindern ihre unmittelbare Umgebung näherzubringen und den Blick für die Besonderheiten ihres Wohnortes zu schärfen“, so Leiterin Kerstin Schmalz.
Die Kinder haben bei unzähligen Spaziergängen genauer hingeschaut und entdeckten, was ihr Dorf einzigartig macht. Gerade die Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild und sind ein Teil der regionalen Identität.
Im Alltag werden sie jedoch kaum noch wahrgenommen. Das Projekt setzte genau hier an: Durch das aktive Gestalten sollten die Kinder ein Gefühl für ihre Heimat entwickeln und lernen diese bewusst wahrzunehmen und wertzuschätzen.
Durch Gespräche mit den Eigentümern der Häuser und Erklärungen zu deren Geschichte, wurde das Interesse immer intensiver. Die Begleiter des Projektes, Kerstin Schmalz und Cäcilia Rieck, die derzeit ihr Anerkennungspraktikum in der Bärengruppe des Kindergartens absolviert, erkannten sehr schnell, dass Kinder Dinge oft anders sehen als Erwachsene.
„Sie entdecken die Schönheit im Detail und genau das wollten wir sichtbar machen. Mit dem Projekt möchten wir einen wertvollen Beitrag zur frühkindlichen Bildung leisten und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls im Ort beitragen.“
Die Ausstellung an der Dorflinde in Bettenhausen kann jederzeit besucht werden. Über euer Interesse freuen sich die Kinder der Bärengruppe.
„Liebe Eltern, schaut euch die Ausstellung mit euren Kindern an, kommt ins Gespräch und entdeckt euer Dorf vielleicht noch einmal mit anderen Augen bzw. mit den Augen eurer Kinder.“











